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Best Practices

Robuste XTend Apps entstehen durch klare Ownership, kleine öffentliche Verträge und überprüfbares Fehlerverhalten. Die folgenden Regeln gelten für XTend-Classic-Hosts ebenso wie für Maraca-/RMT-App-Shells.

Öffentliche Verträge zuerst

Integriere Komponenten über die in components/manifest.json registrierten Tags und ihre .d.ts-Deklarationen. Verwende Attribute, Properties, Events, Slots, CSS Parts und Tokens; greife weder auf private Shadow-DOM-Knoten noch auf interne State-Objekte zu. Ein Wrapper darf einen Vertrag übersetzen, sollte ihn aber nicht heimlich erweitern.

Halte IDs, State-Keys und Event-Namen stabil. Änderungen an einem Schema wie xtend.rmt.component-contract.v1 benötigen eine Migration oder eine neue Version, nicht nur einen geänderten Beispieltext.

Arbeit dem richtigen Owner geben

Canonical State gehört der Anwendung oder dem zuständigen Controller. Fabric-Lanes planen Arbeit, besitzen aber keinen Geschäftszustand. Ein Worker darf Snapshots normalisieren oder Daten vorbereiten, jedoch weder DOM noch Host-Services übernehmen. Bei XTensions bleiben Runtime, Container und CSS im Besitz des Hosts.

Lokal und explizit laden

Nutze XTend Classic mit xtend-loader.js und einem lokalen Manifest für direkt gepflegtes HTML und JavaScript. Remote Surfaces brauchen Origin-Allowlist, Integrity, Capability-Policy und einen lokalen Fallback. Dynamische Imports dürfen nur bekannte Module auflösen; eine URL aus Nutzereingaben ist keine Modulreferenz.

Messen statt vermuten

Lege Budgets für Mount, Hydration und Interaktion fest und führe die passenden Gates aus. Die XTend Dev Surface macht Performance, Kernel und Fabric sichtbar, ersetzt aber keinen reproduzierbaren CI-Report. Diagnose-Snapshots sollten Zeitbasis, Schema und Status ausdrücklich nennen.

Fehler sichtbar degradieren

Ein optionaler Adapter darf ausfallen, ohne den Host zu zerstören. Der Fallback muss den fehlenden Funktionsumfang benennen. Security-, Integrity- und Kernel-Fehler bleiben blockierend; sie dürfen nicht in eine allgemeine Warnung umetikettiert werden.

Beginne für eine neue Integration mit dem Quick Start. Prüfe vor einer Veröffentlichung die Befehle und Reports aus Release Verification.

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